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Sehr geehrte/r Leser/in; der nachstehende  Inhalt kann helfen den Umgang mit dem eigenen Hund, oder generell mit Hunden zu erleichtern.

Unter der Rubrik SKG sehen Sie immer wieder neue Ausgaben mit Texten zu diesem Thema.

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www.zecke.ch


Für die Unterbringung Ihres Hundes empfehlen wir Ihnen unter anderen;                        Die Tierpension "Vier Pfoten Paradies" von Herr W. Conci &  Frau S. Schmid, in 3785 Gsteig bei Gstaad. Tel. 033/765 35 51 ausgestattet für eine Kapazität von bis zu 20 Hunden. Hier haben die Tiere 24 Std. jemand anwesend. Empfehlenswert!

Ebenso die Tierpension Rudolf Grütter an der Brenzikofen- strasse in 3627 Heimberg 033/437 87 84. Diese Stätte ist für eine Grosszahl von Hunden ausgerichtet und ist auch anerkanntes Tierheim. Hier sind ausgebildete Tierpflegefachpersonen am Werk. Dieser Betrieb ist auch Ausbildungsstätte für werdende Tierpfleger/innen. Empfehlenswert!


www.admin.ch/ch/d/sr/455/ Das eidg. Tierschutzgesetz aktuell;



Gedanken vor der Anschaffung eines Hundes..?! Wieso gerade ein Hund..? Bin ich / wir für einen Hund bereit? Hat ein Hund Platz in unserer Familie? Haben wir / ich genug Zeit? Wie stehts mit meiner körperlichen Ertüchtigung? Will ich ein Tier verstehen lernen?Was für ein Hund kanns den sein..? Welche grösse passt zu uns? Soll es ein reinrassiger Hund sein? Es gibt derart viele Rassen die im laufe von beinahe Jahrhunderten herangezüchtet wurden. "man sagt ja nicht vergebens; wie der Meister, so sein Hund".. Es gibt beinahe für jeden Menschentyp den passenden Hund. Also lohnt sich hier das genaue Abklären. (Z. B. an Hand von Literatur). Auch ein gekreuzter Hund oder ein Mischling kann Freude bereiten. Oftmals sind die genauen Rasseneinschläge nur zu erahnen. Bei einem Mischling ist als Welpe ab und zu die Grösse nicht immer ganz genau vorhersagbar. Doch auch diese Hunde sind lernfähig und widerstandsfähig. Ein Rüde oder eine Hündin? Wer nicht züchten will, kann sich mit beiden Geschlechtern anfreunden. Bei der Hündin ist die "Läufigkeit" zwei Mal pro Jahr ein Thema. In dieser Zeit ist sie, in nicht unterbundenem Zustand" empfänglich. Männchen markieren durch Beinheben>Duftmarkieren ihre Präsenz. Auch die Dominanz des jeweiligen Geschlechts gilt es zu berücksichtigen. Langhaar oder Kurzhaar ist ebenso ein Thema. Je nach Einsatz des Hundes. Auch die Fehlpflege ist hier zu beachten. Jeder Hund bedarf täglich Pflege von seinem Fehl. Die einen intensiver, die andern weniger. Die einen Rassen benötigen auch einen Coifeur von Zeit zu Zeit. Welpe, Junghund, oder ausgewachsenes Tier? Der Welpe ist formbar und braucht viel Zeit und Zuwendung in der Erziehung. Beim Junghund sind z. Teil Anpassungen möglich. Auch mit ihm muss noch gearbeitet werden. Der ausgewachsene Hund ist nicht mehr so formbar. Gewisse Charakter- eigenschaften und Angewohnheiten sind gegeben. Das Tier muss lernen, sich an die neuen Besitzer zu gewöhnen. Was sehr oft auch gelingt. Ernährung; erkundigen sie sich beim Bezüger über Essgewohnheiten des Hundes. Eine ausgewogene Ernährung ist für Ihren Hund wichtig. Kalzium und Phosphor sind die wichtigsten Inhaltsstoffe. Ob Sie Frischnahrung oder Trockenfutter verwenden, liegt in Ihrem ermessen. Beim Trockenfutter ist immer ausreichend Wasser zum Trinken bereitzustellen. Beachten Sie auch die täglichen Rationen und rechnen Sie Leckerli in der Essmenge mit ein. So legt Ihr Hund nicht ungewollt an Gewicht zu. Ein Hund ist nicht unbedingt ein ausschliesslicher Fleischfresser. Auch Eiweiss, Kohlenhydrate, Fett, Mineralstoffe und Vitamine gehören dazu. Bitte beachten Sie, was der Hund an anderem Essen sonst bekommt. Küchenabresten, Wurstschinte oder gesalzenes, wie auch Schokolade ist nicht ideal! Speisengabe nie zu heiss oder zu kalt. Hunde gewöhnen sich an die Essenszeiten. Versuchen Sie diese so gut wie möglich einzuhalten. Auch sind die Mahlzeiten für den Hund immer etwas spezielles. Im Fachhandel berät Sie fachkundiges Personal gerne. Wo beziehe ich meinen Hund? Bei reinrassigen Hunden lohnt es sich bei ausgewiesenen Züchtern vorbeizuschauen! Bei Mischlingen kann es auch ein Hund vom Nachbar sein, wenn er zu Ihnen passt. Tierheime vermitteln auch immer Hunde an gute Plätze. Hier werden die genauen Umstände erfragt. Lassen Sie sich beraten. Hundekäufe einfach mal schnell von Hundehändlern, an Märkten, oder ein Kauf im Ausland sind zu überdenken. Finanzielles; Berechnen Sie die Anschaffungskosten, den Bedarf an Nahrung, den Tierarzt, die Hundetaxe, das ev. Zubehör, ec. Ebenso ev. Pensionskosten. Was gibt es sonst noch zu beachten? Versicherungskosten für eine nötige Haftpflichtversicherung. Wie stehts mit den Wohnverhältnissen? Sind Hunde in meinem Mietobjekt zugelassen? Eine Hunderasse die zur Zeit gerade "inn" ist, ist kein Modeartikel. Lassen Sie sich diese Punkte durch den Kopf gehen.. Diskutieren Sie Ihr Vorhaben. Erkundigen und informieren Sie sich vorab ausführlich.                                                 (Text: Heinz Bula)


Hundechip; Seit dem 01.01.2007 müssen Jundhunde "gechipt" werden. Der Chip lässt sich durch den Tierarzt implantieren. Dies geht u. a. auch mit einer Impfung kombiniert. Der Chip enthält Stammdaten über den Hund und eine Registriernummer. Diese Registriernummer ist bei einer nationalen Registraturstelle registriert. Bei einem Auffinden eines Hundes können u. a. Polizei, Tierärzte oder auch Tierheime mit einem Scangerät diese Registratur ablesen und mit Hilfe der Registraturstelle den Hundebesitzer ausfindig machen. Der Hundebesitzer erhält von der Reg. stelle ein schriftliches Dokument, welches auch bei einem Grenzübertritt benötigt wird. (HB)



Hundehaltervorschriften mit schweizweit gleicher Gültigkeit gibt es bis zum heutigen Tag nicht: Es gelten jeweils Kantonale Vorschriften, welche sich vom einen zum andern Kanton sehr unterscheiden können. Es ist daher Sache von jedem Hundehalter, sich über die jeweils geltenden Vorschriften zu erkundigen. Diese Vorschriften regeln die Haltung, bis hin zu ev. Rasseverboten und / oder Halterbewilligungen.


SKN Sachkundenachweis

Obligatorischer Sachkundenachweis für Hundehalter in der Schweiz

(SKN) (Art 68 TSchV)

Ausbildungspflicht für Hundehalter

Sie möchten einen Hund?

Vor dem Kauf eines Hundes müssen Sie einen mindestens 4-stündigen theoretischen Kurs besuchen. Wenn Sie den Hund erhalten, müssen Sie zudem im ersten Jahr ein praktisches Training zusammen mit Ihrem Hund absolvieren. Dieser Kurs dauert mindestens 4 Einheiten zu je max. 60 Minuten. Dabei lernen Sie die Bedürfnisse und das Verhalten ihres Hundes kennen und wie Sie ihn in verschiedenen Alltagssituationen unter Kontrolle halten können.
Wenn Sie bereits vor dem Kauf eines neuen Hundes Hundehalter oder Hundehalterin waren, müssen sie nur noch das praktische Training absolvieren.


(Quelle: Bundesamt für Veterinärwesen BVET)






Hunde und Halter beim Waldspaziergang
 


Der Wald lockt zum Spaziergang, zum Radfahren oder zum Ausritt. Und mit Waldi macht der Waldspaziergang noch mal soviel Spaß. Viele Hundehalter geben ihren Vierbeinern vollen Auslauf und Bewegung ohne Leine. Einige von Ihnen auf dem Zweirad oder sogar hoch zu Ross. Doch das kann Probleme geben. Vor allem im Frühjahr, wenn bei Reh und Wildschwein Kinderstube angesagt ist. In jedem Jahr sorgt dieses rege Treiben von Mensch und Tier in unseren Wäldern nicht selten für folgenschwere Begegnungen zwischen Wild und Hund. Zum Leidwesen der Förster und Jäger.

Leider ist Gehorsam bei vielen Hunden nur in wenigen Fällen erlernt und vorhanden. Oft hat man den Eindruck, nicht "Herrchen" oder "Frauchen" gehen mit ihrem Hund spazieren, sondern umgekehrt. Solche Hunde beim Spazieren gehen unangeleint laufen zulassen, birgt stets die Gefahr, dass sie, sowohl im Wald als auch im Feld, beim Anblick von Wild oder der Aufnahme frischer Witterung sofort ihrem angeborenen Hetz- und Beutetrieb folgen.


Auch der treueste Hund kann unter Umständen zum Wilderer werden.

Manch ein Hundefreund denkt, dass sein Hund so etwas niemals machen würde. Irrtum! Jeder Hund ist in seinem tiefsten Innern einen Wolf. Gleich ob Schäferhund, Dackel, Pudel, Terrier oder der kinderliebe Mischling von nebenan. Deiner auch, falls Du einen hast.

Zwar dürfen Hunde im Wald frei laufen, aber nur in Sichtweite des Herrchens. Für den Reiter oder Radfahrer mit Hund dürfte das schon Schwierigkeiten machen. Schnell ist der Hund im Unterholz verschwunden. Was nun mit dem Rad oder dem Pferd? Vor ähnlichen Problemen steht auch der Langläufer mit Hund im Winter.
Rehkitze geben zwar keine Witterung ab und kauern bei Gefahr regungslos im Schutz der Vegetation, aber wehe sie werden vom Hund aufgeschreckt. Die anschließende Verfolgungsjagd kann mit einer lebensgefährlichen Erschöpfung des Kitzes enden. Wer jemals einen Hasen nur noch in zerrissenen Einzelteilen fand, der wird sicherlich verstehen was Forstleute oder Jäger bei solchen Anblicken empfinden.

Manchmal endet eine Verfolgungsjagd auch mit dem Tod des Hundes, handelt es sich beim gejagten Jungtier nicht um ein Kitz, sondern um einen Frischling. Mutter Wildschwein nimmt so etwas sehr übel, entdeckt sie das Treiben. Je größer der Hund, desto größer ist die Chance, von den Zähnen der Bache (so heißt das Muttertier auf Jägerchinesisch) regelrecht aufgeschlitzt zu werden. So manch ein Hund endete auch schon im Magen eines Wildschweins, denn Wildschweine sind alles andere als Kostverächter.

Das Hetzen von Wild durch einen freilaufenden Hund ist übrigens Tierquälerei im Sinne des Tierschutzgesetzes. Jagdpächter und Förster sind daher verpflichtet, das ihnen anvertraute Wild vor wildernden Hunden zu schützen. Helfen alle Warnungen nichts, kann der wildernde Hund oder die wildernde Hauskatze zum Schutz des Wildes erschossen werden.

In der Regel helfen aber schon Warnungen des Jägers oder Försters. Im Übrigen machen frei laufende Hunde nicht nur dem Wild zu schaffen. Vielleicht hattest Du auch schon mal Angst und hast Dich bedroht gefühlt, als ein freilaufender Wolfsnachfahre größeren Kalibers hechelnd und ohne Leine auf Dich zukam. Deshalb sollte auch der bravste Hund im Wald an der Leine laufen. Dabei hat er trotzdem den Auslauf und die Bewegung, die er braucht.

Autor dieses Textes ist Dr. Alexander Stahr



Hunde beim Waldspaziergang im Winter bitte nicht von der Leine lassen
Bonn (dpa/gms) - Zur Schonung von Rehen und Hirschen sollten Hunde derzeit beim Waldspaziergang auf keinen Fall von der Leine gelassen werden. Auch die Halter sollten unbedingt auf den Wegen bleiben, rät der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) in Bonn.
Um mit der momentanen Eiseskälte zu Recht zu kommen, leben die Wildtiere in einer Art Energiesparmodus. Dazu gehört, dass ihre Herzschlagfrequenz deutlich herabgesetzt ist. "Das macht sie empfindlicher gegen Störungen", erklärt Torsten Reinwald vom DJV.

Auch die Halter sollten unbedingt auf den Wegen bleiben.

Werden die Tiere in dieser Situation von einem Hund gehetzt, kann das im schlimmsten Fall zum Herzschlag führen. Sehen sie sich im Winter plötzlich einem Fußgänger gegenüber, der ins Unterholz vorgedrungen ist, bedeutet das ebenfalls Stress für sie. "Teils bleiben sie stoisch stehen, wenn man ihnen zu nahe kommt. Viele missdeuten das als Zutraulichkeit." Wenn die Wildtiere aufgeschreckt werden, steigt ihr Energiebedarf, sagt Reinwald. In Ermangelung anderer Nahrungsquellen stillen sie ihren Hunger dann oft an der Rinde oder an Ästen von Bäumen und können ihnen dadurch Schaden zufügen.                                               (Text: Kirasoftware.com)