20.00 - 21.00 UhrHundesport mit Unterordnung für Jedermann, beim Klubhaus.
Flächen- und Sanitätssuche jeweils Montagabend; 19.00 / 20.30 Uhr. Übungsort Klubhaus nach Absprache.
Lawinenübungen und Prüfungen jeweils im Winter nach separatem Programm.
Der Junghundekurs vom Frühjahr 2010 wurde auf den Herbst verlegt.
Nähere Infos entnehmen Sie dem Anzeiger von Saanen.
oder bei Rolf Steiner, 079/379 72 03.
Jahresmitgliederprogramm 2010
20./21. Feb. Lawinenprüfung Saanen
03. März. Skirennen mit Heinz und Helfern*
07. März Interne Lawinenprüfung *
20./21. März Schw. Meisterschaft Lawinenhunde Davos
21. April / 26. Mai Junghundeerzeihungskurs m. D. A. u. Rolf Steiner
26. Mai Parcours mit Heinz*
29. Mai Hüttliputzete
06. Juni Spuren mit Heidi Müllener und Martin Rösti *
14. Juli Schiessen und Bräteln mit Dölf Scherz *
12. Aug. Agility-Parcours mit Nadia Chappuis *
22. Aug. Kegeln und Bräteln mit Kurt Eschler *
04. Sept. Nachtübung Saanen mit Daniel Aebli und Bea Trachsel *
19. Sept. Hüttliputzete mit Bräteln
06. Nov. Jassen mit Ueli Müller
04. Feb. 2011 Hauptversammlung HSV
* Diese Disziplinen Zählen zur Jahresmeisterschaft
14. Aug. Nachtübung St. Stephan
29. Aug. Nachtübung Lenk
Zum Junghundekurs und zum üblichen Unterricht erteilen wir Ihnen gerne unter Kontakte weitere Auskünfte.
Von einer Veranstaltung angesprochen? Dann nichts wie hin..
Berichte über Einsätze von Lawinenniedergängen und Suchaktionen nach Personen, an denen Hundeteams von uns im Einsatz waren & oder aus unserer Region (Saanenland / Simmental).
Hier werden Einsätze ausgewählt und auf Rücksicht von Personen (auch im Sinne des Datenschutzes) auf Namen und persönlichere Umstände bewusst verzichtet.
Diese Einträge befinden sich zur Zeit im Aufbau.. weitere folgen.
Lawinenabgang am Lauenenhorn 17.02.2007
Am Samstag, 17.02.2007, unternahm eine Tourengruppe bestehend aus 9 Mitgliedern, einer SAC Sektion aus dem Kanton Freiburg, eine Tour aufs Lauenenhorn. Beim Abstieg trafersierten sie einzeln einen Steilhang von ca. 40 %. Als sich die Gruppe besammelte um in Richtung Turmelsalp weiterzugehen löste sich der ganze Hand mit Triebschnee in nördlicher Richtung auf einer Breite von ca. 150m. Die Lawinenausläufer zogen sich bis 600m. 2 der Mitglieder wurden zum Teil, 3 ganz Verschüttet. Ein Rega Helipokter welcher sich zu einem Einsatz befand, wurde umgeleitet und war innert weniger Minuten vor Ort. Die Air Glacier folg die Hundeführer David Trachsel, Urs Bach und Heinz Bula innert 15 Min. nach dem Ereignis auf die Unfallstelle. Dank der sofortigen Alarmierung und der Mitwirkung der unverletzten Tourenfahrern, sowie der guten Ausrüstung (wie LSV Geräte) konnten die Verschütteten schnell geborgen werden. Viele glückliche Umstände wie auch das unermüdliche und selbstlose Handeln aller Beteiligten halfen, dass das Ganze nicht schlimmere Folgen hatte. Die Rega und die Air Glacier stand je mit einm Rettungshubschrauber im Einsatz. Ein weiterer Heli der Air Glacier besorgte die Logistik. Drei Verletzte mit nicht Lebensgefährlichen Verletzungen wurden in Spitäler überführt.
Ein geborgenes Opfer welches 1m unter dem Schnee verschüttet war, wird zum Rettungshubschrauber gebracht. Der Heli der Rega Basis Zweisimmen (Rega 14) überfliegt die Patientin ins Unispital Insel Bern.
Vorne im Bild zwei Mitglieder der Tourengruppe. Sie werden mit der Air Glacier ins Tal gefolgen. Im Hintergrund läuft die Bergung eines noch verschütteten, aber georteten Tourenläufers. Auch dieses Opfer lag ca. 1m Unter der Schneedecke. Nur mit geringfügigen Verletzungen wurde es geborgen und durch die Air Glacier ins Bezirksspital Zweisimmen überführt.
Lawinenabgang im Bereich Geltenschuss oberhalb Lauenen 01.01.2007
Am 1. Januar 2007 löste sich trotz wenig Schnee auf über 1600m ein Lawine. Zwei Schneeschuhläufer, eine 30 jährige Frau und ein 27 jähriger Mann wurden dabei mitgerissen. Sie waren von der Geltenhütte her kommend in Richtung Lauenen unterwegs. Beim Lawinenniedergang wurden beide üner 200m Höhendifferenz durch eine Felsspalte mitgerissen. Der Mann wurde ganz und die Frau teilweise verschüttet. Die schwer verletzte Frau kommte via Mobiltelefon Hilfe anfordern. Für Ihren Mann kam jede Hilfe zu spät. Er kam beim Unglück ums Leben. Ein Rettungshubschrauber der Rega folg die schwer verletzte Patientin ins Spital. Rettungshundeführer David Trachsel wurde zusammen mit Rettungschef Ueli Grundisch durch die Air Glacier auf die Unfallstelle geflogen. Der Hund von David T. spürte den unter dem Schnee liegenden Mann sehr schnell auf. Ein grosses Bravo an dieses Hundeteam. Für Heinz Bula, welcher für den Einsatz bereit stand, war der Einsatz somit beendet. Schlechtes Wetter mit Regen, Wind und beginnendem Schneefall erschwerte die Rettung. Das schlechte Wetter begleitete die Tourenläufer schon auf Ihrer ganzen Tour.
Fotos folgen..
Meldung über eine vermisste Person vom 21.10.2006
Am 21.10.'06 ging um 19.40 Uhr beim Rettungschef SAC die Meldung ein, dass eine ca 40 jährige Frau von einer abendlichen Wanderung nicht zu ihrer Familie nach Hause gekehrt ist. Rettungsleute und Bergführer wurden aufgeboten, darunter 3 lokale Hundeführer mit ihren Hunden, und trafen sich beim Schulhaus Saanen um weitere Anweisungen entgegen zu nehmen. Zu dieser Zeit war es bereits schon dunkle Nacht. Das Wetter; teils wolkig - ohne Niederschläge. Gemeldet wurde: Eine ca. 40 jährige Frau, ortskundig, begab sich zw. 17.45 & 18.00 Uhr auf einen "Spaziergang" mit dem Vorhaben um dem Kolisgrind zu laufen. Der Kolisgrind ist eine ca. 1400 m hohe Felserhebung zw. Saanen und Kalberhöni. Rundum benötigt man in gutem Schritt ca. 1 Std. Der Hügel ist teils sehr felsig. Südlich in Richtung Gstaad ist das Begehen relativ einfach. Richtung Norden (über dem Flugplatz Saanen) ist nur ein alter, schmaler Fussweg, der nicht als Wanderweg ausgewiesen ist und sehr abschüssig ist. Also schwer zu begehen. Die vermisste Frau war bei ihrer Familie überfällig. Wieso sich die ortskundige Frau ca. 45 Min. vor dem Eindunckeln zu so einem Marsch entschloss blieb unklar. Auch die damit verbundene Absicht. Es wurden Gruppen eingeteilt und man denkte daran Gebirgsflächensuchhunde des SAC aufzubieten. Um ca. 20.45 Uhr kam die Entwarnung. Die vermisste Frau traf unversehrt zuhause ein. Was der Grund war für Ihre Überfälligkeit und ob sie den geplanten Marsch in Angriff nahm blieb uns unbekannt. Die Polizei erstellte weitere Abklärungen. Wichtig für uns war, dass der Person nichts passiert ist, gerade in diesem steilen, z. T. bewaldeten und hie und da überhängenden, senkrechten Felsen.
Der rote Punkt zeichnet den Mittelpunkt des Kolisgrind. Weiter sichtbar das Dorf Saanen und das Quartier Rübeldorf, von wo die Frau im Uhrzeigersinn losgelaufen ist.
Die schanzenähnliche Erhebung, der "Kolisgrind", von Blickrichtung Gstaad her. Deutlich zu sehen die Felspartien, welche von Saanen her noch zahlreicher und steiler sind. Eine Suchaktion in der Nacht, die sich keiner Wünscht!
Lawineneinsatz von 19.01.2006
Am 19.01.'06 gegen 15.00 Uhr erging über die REGA Notrufnr. 1414 die meldung, wonach im Bereich Kaltenbrunnen, Gemeinde 3770 Zweisimmen, eine Lawine niedergegangen ist. Ein Rettungszug des SAC Zweisimmen, unterstützt durch Angestellte der Bergbahn AG, begaben sich unverzüglich vor Ort. Ebenso Hundeführer Peter Zysset aus Zweisimmen. Zur Unterstützung wurde Urs Bach und Heinz Bula mit Ihren Hunden, ab Saanen eingeflogen.
Der Unglücksort befindet sich auf der Linie der unteren Bildhälfte. Ab Bildmitte leicht rechts.Das Kaltenbrunnental liegt zwischen dem Saanerslochgrat links und dem Rinderberg rechts. Es läuft aus in Richtung Oeschseite.
Ein Hubschrauber der Air glacier flog uns ab Saanen ein. Der Ausstieg erfolgte bedingt durch die Geländetopographie und den Tiefschnee schwebend.
Die Anrissstelle liegt auf ca. 1700 m über Meer. Obwohl diese Route abseits der Piste viel durch Wintersportler befahren wird, ist der Auslöser wohl eher in den starken Schneefällen der Vortage zu finden. Der Weg durchs Kaltenbrunnental wird oft, gerade bei schönem Wetter durch Tourenfahrer benutzt.
Ein Suchhund bei der Arbeit.. motiviert und konzentriert. Glücklicherweise befand sich niemand unter der Schneedecke, die bis zu 3 m hoch und ganz schön verdichtet war.
Eine gute Woche Später ereignete sich an der gleichen Stelle ein ähnlicher Lawinenniedergang. Diesmal hatte es am Vortag in den Schnee geregnet und der Abgang wurde durch Wintersportler ausgelöst. Keiner wurde verletzt.. wie durch ein Wunder!